Derzeitiger Stand
Die erste Antragstellung zum Bundesprogramm "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel" geschah im Jahr 2022. Das Hildegard-Arboretum zählte nicht zu den 64 Projekten, die gefördert wurden. Die Stadt Rüdesheim am Rhein wiederholte die Antragstellung im Jahr 2023, was jedoch aus finanziellen Gründen scheiterte.
Der Förderverein wird nach weiteren Möglichkeiten Ausschau halten. Die Akquise ist im Gang und der Vorstand ist zuversichtlich, dass es finanziell weitergeht.

Förderverein Foto: D. Mayer
Der Förderverein Altes Hildegardiskloster Eibingen und Umfeld e.V. zählt aktuell
24 Mitglieder. Über weitere Mitglieder würden wir uns freuen. Beitritts-erklärungen finden Sie im Link hier unten.

Spenden/Mittel
Grafik: ionos KI
Durch eine Zuwendung über Hessen Forst und eine Teilfinanzierung durch den Förderverein war es möglich, neun Bäume für das "Grüne Band der Hildegard"® in den Weinbergen zu pflanzen.

Kirche und Stadt Foto: D. Mayer
Durch die Eigentumsverhältnisse geht es nicht ohne eine Befürwortung und Beschlussfassung durch Stadt und Kirchengemeinde.
Das Projekt steht und fällt mit der Finanzierung. Sowohl die Stadt als auch die Kirche, sind sehr engagiert, um öffentliche Fördermittel zu akquirieren, damit das für beide hochspannende Vorhaben umgesetzt werden kann.
Foto: Buga 2029 gGmbH
Bundesgartenschau
Bereiche des Stadtgebiets sind für die
Buga 2029 vorgesehen. Unser Projekt fand als offizieller Bestandteil der Buga 2029 keine Berücksichtigung. Dennoch sind alle Beteiligten bemüht, das Grüne Band der Hildegard® als Bestandteil des "Hildegard-Arboretums"® bis 2029 weitestgehend zu realisieren.
Mittlerweile hat sich der Förderverein mit dem Hildegard-Arboretum® als "Bürger-Projekt" bei der Buga-Gesellschaft beworben, um doch noch Berücksichtigung zu finden.

Grafik: ionos KI
Kosten
Die Maßnahme zur Schaffung des Hildegard-Arboretums® in seinem gesamten Umfang, so, wie es die Machbarkeitsstudie vorsieht, wird zum aktuellen Zeitpunkt ein Kostenvolumen von ca. 2 Millionen Euro beanspruchen, die mit Förderanträgen, Spenden, sonstigen Zuwendungen und Beiträgen finanziert werden müssen.
Die Einbeziehung des Eibinger Friedhofs in das Hildegard-Arboretum
Nach zwei Begehungen des Vorstands zusammen mit interessierten Mitgliedern des Fördervereins auf dem Eibinger Friedhof konnte mit den Vertretern der Stadt Rüdesheim am Rhein eine Vereinbarung getroffen werden, an welchen Stellen Bäume und Sträucher nach Hildegard von Bingen gepflanzt werden sollen. Dies geschieht unter Berücksichtigung der Planung für die Belegung des gesamten Friedhofs. 13 Bereiche wurden auserkoren, die es ermöglichen, dann nicht nur der Angehörigen zu gedenken, sondern sich auch über die noch zu pflanzenden Gewächse im Sinne Hildegards zu informieren. Ein Ruhebereich mit Bänken soll eingerichtet werden, sodass der Eibinger Friedhof, wie angedacht, auch als Naherholungsbereich für die Eibinger Bürger interessant sein wird.
Hinsichtlich der gestalterischen Pflanzung wird der Vorstand abermals durch die Fachkräfte der Bürgerstiftung Unser Land! Rheingau und Taunus, namentlich Prof. Dr. Klaus Werk, Dr. Wolfgang Ehmke sowie Frau Dagmar Söder beraten und unterstützt.


Diese Bilder sind Auszüge aus der Darstellung des Pflanzkonzepts, das der Förderverein der Stadt Rüdesheim am Rhein vorgelegt hat. Bestandteil des Konzepts sind Vorschläge von Bäumen und Sträuchern aus dem Buch Hildegards, die in schriftlicher Form der Stadt Rüdesheim am Rhein ebenfalls zur Zustimmung vorliegen. Die mit "Rot" gekennzeichneten Stellen sind die vorgeschlagenen Standorte, die neu bepflanzt werden sollen.
Bevor eine städtische Übereinkunft mit dem Pflanzkonzept erfolgt, wird im Juli 2025 bei einer weitere Begehung die finale Entscheidung getroffen, sodass im Herbst 2025 die ersten Pflanzungen vorgenommen werden können.
Turmaufbau nach mittelalterlichem Vorbild
Am 16. Mai 2025 trafen sich der Vorstand und einige interessierte Mitglieder mit Herrn Dr. Neubauer, Mitarbeiter des Landes Denkmalschutz-Amts Wiesbaden, um sich über die historischen Werte des Areals und das Alter der noch vorhandenen Aufbauten, insbesondere die historische Klostermauer zu informieren. Über das Ergebnis wurden die Mitglieder informiert. Fest steht, die vorhandene Mauer mittelalterlichen Ursprungs sein dürfte und Herr Dr. Neubauer vorschlug, die Turmruine zu restaurieren und nach mittelalterlichem Vorbild auf der vorhandenen Turmruine an der Marienthaler Straße einen Fachwerkaufsatz mit Dachkegel zu schaffen.
Provisorische Beschilderung der Pflanzen
Rechtzeitig zum Hildegardisfest am 17. September wurden die hildegardischen Anpflanzungen im Bereich des Kirchenvorplatzes, der Vorgärten des Pfarrhauses Eibingen, auf dem Eibinger Freidhof und in den Weinbergen, nämlich die bestehenden und die bislang vom Förderverein finanzierten und eingebrachten Bäume und Sträucher, mit provisorischen Erläuterungstafeln versehen, die auf die Bezeichnung der Pflanze hinweisen und Zitate von Hildegard von Bingen zu diesen Pflanzen aus ihrer Sicht enthalten.
Bis die Finanzierung der finalen Tafeln steht, dienen die Provisorien als Übergangslösung.
Endlich nach langer Vorlaufzeit
Am 2. Dezember 2025 war es dann endlich soweit: die beiden ersten neuen Bäume auf dem Eibinger Friedhof wurden gepflanzt.
Nach einigen Abstimmungsgesprächen und Besichtigungen vor Ort mit Vertretern und Vertreterinnen der Stadt Rüdesheim am Rhein, definitiver Festlegung von Pflanzorten und Art der zu pflanzenden Bäume, wurden mit Hilfe der Fa. Özdemir die beiden Pflanzlöcher ausgehoben und zwei Weißdorn-Hochstamm-Bäume in die Erde auf dem Eibinger Friedhof eingelassen.
Die Koordination hatten die beiden Expertinnen aus dem Vorstand, Dr. Myriam Stenger und Petra Lauter, übernommen und die Pflanzungen begleitet.
Foto: Petra Lauter
Im Frühjahr 2026 sollen weitere Bäume und Pflanzungen vorgenommen werden, sofern die Finanzierung gesichert ist, sodass das Hildegard-Arboretum in Eibingen um ein weiteres Element realisiert wird.
Frühjahr 2026
In der nord-westlichen Ecke des Eibinger Friedhofs wurden die weiteren Pflanzungen vorgenommen. Eiben stehen nun vor der Umgrenzungsmauer und links und rechts des historischen Friedhofskreuzes sind Gräser gepflanzt. Die Anschaffung der Pflanzen und die Pflanzungen hat der Förderverein finanziert.
Die Pfosten, die die Info-Tafeln tragen sollen, sind vorbereitet. Noch im Sommer sollen alle Bäume entlang des "Grünen Bands der Hildegard®, damit versehen werden, sodass die Pilger, die zum Hildegardis-Fest kommen, sich über Baumart und den Bezug zu Hildegard informieren können.
Fotos: Dietmar Mayer
Dass die jungen Bäume so gut
in Schuss sind, verdanken wir
den Mitgliedern Pit und
Andrea Wallenstein, die für die
Bewässerung in den Wein-
bergen Sorge tragen.
Foto: Peter Wallenstein






